13.12.2019 01:44:32
ECTC Steuerungstechnik GmbH
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Arbeitsbereichsbegrenzung

Arbeitsbereichsbegrenzung AMCS DCS60

Bei dem System DCS60 (Driving Control System) handelt es sich um ein Fahr-Unterstützungssystem, das der europäischen Norm über die Sicherheit von Turmdrehkranen EN14439 entspricht. Dieses System ist ein sicherheitsunterstützendes System, d.h. es kann weder die vom Kranführer durchgeführte Steuerung noch dessen gesunden Menschenverstand ersetzen. Es dient vor allem dazu, entsprechende Meldungen auf heikle oder risikoreiche Situationen zu geben und dem Kranführer eine entsprechende Anpassung seines Verhaltens zu ermöglichen.

In der Standardkonfiguration nutzt das DCS60 verschiedene Sensoren, um der Rechnereinheit in Echtzeit die momentane Position und Geschwindigkeit des Kranes mitzuteilen.

Arbeitsbereichsbegrenzung AMCS DCS60

Abb. AMCS technologies

Das DCS60-System kann sowohl als Arbeitsbereichsbegrenzung (ABB) als auch als Antikollisionssystem (AKS) eingesetzt werden.
Einsatz als Arbeitsbereichsbegrenzung bzw. Antikollisionssystem:

  • In kritischer Nähe des verbotenen Bereiches bzw. des anderen Kranes läßt das System nur noch langsame Dreh- und Katzbewegungen zu.
  • Bei zu schneller Annäherung an den verbotenen Bereich wird der Kranführer gezwungen die Geschwindigkeiten zu drosseln.
  • Zu hohe Geschwindigkeiten werden, falls erforderlich, abgebremst!
  • Bei Erreichen des verbotenen Bereiches wird eine weitere Katz- oder Drehbewegung unterbunden, und automatisch die Drehwerksbremse aktiviert.
  • Ein zu hohes Aufschaukeln der Last und damit ein Hineinpendeln in den gesperrten Bereich wird weitestgehend unterdrückt.
  • Bei Kranen mit Fahrwerk kann durch zusätzliche Fahrwerkssensoren auch das Fahrwerk überwacht werden.
  • Die Kollisionsrisiken zwischen dem Seilstrang eines drehenden Kranes und dem darunter befindlichen Ausleger oder Gegenausleger eines anderen Kranes werden wirkungsvoll minimiert.

Das gesamte DCS- System arbeitet völlig autark von der eigentlichen Kransteuerung. Es überwacht mit systemeigenen Sensoren die Steuerbefehle des Kranführers und korrigiert, falls erforderlich, diese.
Der Kranführer wird über ein gut sichtbares Anzeigedisplay über alle wichtigen Zustände informiert:

  • Die Bewegungen des Krans und seiner Ladung
  • Die unbeweglichen (verbotene Bereiche) und dynamischen (interferierende Krane)
  • Notwendigen Informationen: Datum, Uhrzeit, Ladung, Ausladung, Windge­schwindigkeit, Auslegerposition …

Das System zeichnet sich weiterhin durch folgende Eigenschaften aus:

    • Die Einstellung von Arbeitsbereichsbegrenzungen kann innerhalb kurzer Zeit vorgenommen werden, indem die am besten geeigneten geometrischen Formen kombiniert werden: Polygon, Gerade, Kegel oder Kreis
    • Die Programmierung kann am Kranfuß oder per Fernsteuerung durch das Funknetz erfolgen Sie können ein Ziel ebenso wie einen Ladepunkt oder auch eine Stelle ohne Sichtbarkeit eingeben und das DCS60 unterstützt Sie bei der Ausführung Ihres Arbeitsvorgangs
    • Das DCS60 speichert fortwährend die Bewegungen und die Gesamtheit der Parameter. Dieses Ereignisprotokoll, das heruntergeladen und per E-Mail weitergeleitet werden kann, erleichtert die Kontrolle und Wartung der Maschine
    • Das DCS60 passt sich an alle Krantypen an – Turmdrehkran oder Mobilkran, mit horizontalem Ausleger oder Wippausleger – und kann bis zu 125 Mas­chinen auf derselben Baustelle verwalten
    • Für mehr Komfort und Reaktionsschnelligkeit besteht außerdem die Möglichkeit, die vernetzten Funktionen des DCS60 durch das Kontrollpro­gramm DCS60 SUP aus der Ferne ganz oder teilweise zu neutralisieren

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